ÜBER MICH

Ich bin Annika und begleite Menschen mit Rebirthing Breathwork in einem klaren, traumasensiblen Rahmen. Meine Arbeit ist getragen von Beziehung, Präsenz und dem Vertrauen darauf, dass jeder Mensch die Fähigkeit zur Selbstregulation und Entwicklung bereits in sich trägt.
Seit meinem 15. Lebensjahr arbeite ich im sozialen Bereich mit Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen – in unterschiedlichen Settings und Lebensrealitäten. Sehr früh wurde mir bewusst, wie entscheidend Beziehung für innere Prozesse ist. Ein Großteil meiner Arbeit war und ist geprägt von Empowerment, Ressourcenorientierung und der Frage, was Menschen wirklich Halt gibt.
Mit der Zeit habe ich begonnen, den Begriff der professionellen Nähe dem der professionellen Distanz vorzuziehen. Nicht im Sinne von Grenzauflösung, sondern als bewusste, reflektierte Haltung: Für manche Prozesse ist es notwendig, sich gesehen, gehalten und ernst genommen zu fühlen. Sicherheit entsteht nicht durch Abstand, sondern durch Klarheit, Präsenz und Verlässlichkeit.
Parallel zu meiner praktischen Arbeit habe ich Psychologie studiert. Ein Zitat von Hermann Hesse hat mich dabei von Anfang an begleitet und inspiriert:
„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“
Mich interessierte dabei weniger das Denken allein, sondern das Zusammenspiel von Gedanken, Emotionen, Körper und Bewusstsein und die Frage, wie nachhaltige Veränderung tatsächlich möglich wird.
Mein besonderes Interesse galt der transpersonalen Psychologie, der Psychosomatik und der Augmentierung therapeutischer Prozesse. Sowohl substanzinduzierte als auch nicht-substanzinduzierte veränderte Bewusstseinszustände zeigen, welches Potenzial entsteht, wenn gewohnte Kontrollmechanismen vorübergehend in den Hintergrund treten - vorausgesetzt, diese Zustände werden sicher begleitet und integriert.
Rebirthing Breathwork habe ich als eine Form der natürlichen, ateminduzierten Augmentierung kennengelernt. Die verbundene, zirkuläre Atmung kann einen Zustand öffnen, in dem der Gedankenstrom zur Ruhe kommt und der Körper als Erfahrungsraum in den Vordergrund tritt. Emotionale, somatische und unbewusste Inhalte können wahrnehmbar werden - nicht, um sie zu forcieren, sondern um ihnen Raum zu geben.
Meine Ausbildung zur zertifizierten Atemtrainerin im Rebirthing Breathwork absolvierte ich bei Edward Matthews und Prema Julia auf Koh Phangan in Thailand. Ergänzend dazu habe ich mich wissenschaftlich mit dieser Arbeit auseinandergesetzt und im Rahmen einer qualitativen Studie das Erleben und die Wahrnehmung während 1:1 Rebirthing-Breathwork-Sitzungen untersucht.
Heute verbinde ich diese Erfahrungen mit meinem psychologischen Hintergrund und meiner langjährigen Praxis in der Begleitung von Menschen.
In meiner Begleitung arbeite ich klar, strukturiert und zugleich intuitiv. Ich halte einen sicheren Rahmen, gebe Orientierung und begleite dabei, das freizulegen, was in jedem Menschen bereits angelegt ist und oft durch Schutzmechanismen, Erfahrungen oder innere Überlagerungen verdeckt wird. Der Atem ist dabei das Werkzeug, die innere Intelligenz liegt im Menschen selbst.
Rebirthing Breathwork ist für mich kein Trip, kein Heilversprechen und kein Ersatz für medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Es ist eine bewusste Form der Selbsterfahrung, die Verantwortung, Bereitschaft und Integration voraussetzt. Deshalb klären wir vor jeder Zusammenarbeit Erwartungen, Grenzen und mögliche Kontraindikationen transparent.

Wenn du spürst, dass du dich dir selbst wieder ehrlicher zuwenden möchtest - nicht abstrakt, sondern verkörpert und begleitet - dann kannst du mir schreiben. Gemeinsam schauen wir, ob und in welcher Form diese Arbeit für dich passend ist.

